EU-Kommission genehmigt Milliarden-Subventionen für Chipfabriken
Intel, TSMC und Infineon profitieren vom European Chips Act.

Die EU-Kommission hat staatliche Beihilfen in Höhe von insgesamt 8,1 Milliarden Euro für den Bau neuer Halbleiterfabriken in Europa genehmigt. Die Mittel fließen an Projekte von Intel in Magdeburg, TSMC in Dresden und Infineon in verschiedenen Standorten.
Die Investitionen sind Teil des European Chips Act, mit dem Europa seinen Anteil an der weltweiten Chipproduktion bis 2030 auf 20 Prozent verdoppeln will. Derzeit liegt er bei etwa neun Prozent.
Kritiker bemängeln, dass die hohen Subventionen den Wettbewerb verzerren und Steuergelder ineffizient eingesetzt werden könnten. Befürworter argumentieren, dass die Abhängigkeit von asiatischen Chiplieferanten ein strategisches Risiko darstelle.