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Wirtschaft

Eurozone rutscht im Mai tiefer ins Konjunkturtief

Frische PMI-Daten deuten auf den schwächsten Stand seit mehr als zwei Jahren und ein mögliches Minus beim BIP hin.

Eurozone rutscht im Mai tiefer ins Konjunkturtief

Die wirtschaftliche Aktivität im Euroraum ist im Mai so stark gesunken wie seit mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex fiel auf 48,7 Punkte und lag damit klar unter der Wachstumsschwelle.

Sowohl der Dienstleistungssektor als auch die Industrie standen unter Druck. Unternehmen klagen über schwächere Nachfrage, sinkendes Vertrauen und höhere Kosten, die weiter an die Verbraucher weitergegeben werden.

Ökonomen halten inzwischen einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal für möglich. Nach den jüngsten Daten wäre ein Minus von rund 0,2 Prozent realistisch, falls im Juni keine deutliche Gegenbewegung einsetzt.

Besonders in Deutschland verdüstert sich der Ausblick. Die Eurozone spürt damit nicht nur den Inflationsschub, sondern auch die Belastung durch teurere Energie und eine vorsichtiger werdende Nachfrage.

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