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Cybersicherheit: EU warnt vor zunehmenden Angriffen auf kritische Infrastruktur

ENISA meldet 50 Prozent mehr Vorfälle als im Vorjahr.

Cybersicherheit: EU warnt vor zunehmenden Angriffen auf kritische Infrastruktur

Die EU-Agentur für Cybersicherheit ENISA hat in ihrem Jahresbericht einen dramatischen Anstieg von Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur dokumentiert. Die Zahl der gemeldeten Vorfälle stieg im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent.

Besonders betroffen waren Energieversorger, Gesundheitseinrichtungen und Transportunternehmen. ENISA-Direktorin Juhan Lepassaar sprach von einer "neuen Dimension der Bedrohung" und forderte mehr Investitionen in die Cyberabwehr.

Die Kommission arbeitet an einer Verschärfung der NIS2-Richtlinie, die strengere Sicherheitsanforderungen für Betreiber kritischer Infrastruktur vorsieht. Die Umsetzung in nationales Recht läuft in vielen Mitgliedstaaten jedoch schleppend.

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